Zum Hauptinhalt springen

Eltern begleiten – Kindern Chancen eröffnen

Wir helfen, stärken, zeigen Wege und geben professionelle Unterstützung in Fragen der Kindererziehung und Bildung.

Für den guten Start sorgen wir, mit einer harmonischen Gruppenatmosphäre und gehen einfühlsam auf jedes einzelne Kind ein. Das gesunde Loslassen aus dem Elternhaus ist dabei genauso wichtig.
Die Dauer des Miteinander vertraut werden ist so individuell wie jede Familie. Der ständige Dialog mit den Eltern ist in dieser Phase sehr wichtig für uns.

Mitwirkung der Kinder - PARTIZIPATION

Die Bedeutung

Partizipation bedeutet Beteiligung im Sinne von Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung.

Sie gründet auf Partnerschaft und Dialog.

Bildungsprozesse, die von Kindern und Erwachsenen partnerschaftlich und gemeinsam gestaltet werden, steigern den Lerngewinn der Kinder auf beeindruckende Weise.

Beteiligung heißt nicht, dass nur die Themen der Kinder aufgegriffen werden.Unsere Aufgabe ist es auch, bei Kindern das Interesse für neue Themen zu wecken.

Beteiligung

führt Kinder ein in die Regeln der Demokratie.

Wenn Kinder in viele Prozesse aktiv mit einbezogen werden

  • wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt
  • soziale Integration  aller Kinder erleichtert
  • die Bereitschaft zur (entwicklungsangemessenen) Übernahme von Verantwortung entwickelt und
  • die Erfahrung gemacht, dass man anstehende Aufgaben und Entscheidungen gemeinsam lösen bzw. treffen kann.

Von den Kindern

fördert und fordert Partizipation

  • die eigenen Sichtweisen( Gefühle, Bedürfnisse, Interessen, Kritik, Wünsche)  erkennen,  äußern,  begründen und  vertreten
  • Gesprächs- und Abstimmungsregeln (Stillsitzen, Zuhören, Ausredenlassen) kennenlernen, einüben, anwenden
  • bei unterschiedlichen Interessen aufeinander zugehen, Kompromisse eingehen und gemeinsam Lösungen auszuhandeln
  • es auszuhalten, wenn die eigenen Interessen nicht zum Zuge kommen, sich Mehrheitsentscheidungen zu fügen

Von uns als Pädagoginnen

fördert und fordert Partizipation

  • das Lernen der Kinder, indem wir Lust am Lernen, Freude und Spontanität fördern zu prägen
  • Anregungen der Kinder auf zu greifen, sie zu ermutigen eigene Wege zu finden und ihnen mit viel Achtung zu begegnen
  • zielgruppen- und beteiligungsorientiert zu planen
  • Selbstvertrauen und die Fähigkeit zur Selbstkritik zu haben
  • sich mit dem eigenen Selbstverständnis auseinander zu setzen uns und es im Team zu diskutieren

Elemente und Spielräume der Kinderbeteiligung sind:

  • Gestaltung der pädagogischen Beziehungen
  • Alltagsgespräche
  • Morgenkreis
  • Reflexionen im Schlusskreis
  • verschiedene Abstimmungsrituale
  • Kinderbefragung ( Ausflug, Projektthema)

Partizipation ist ein MITEINANDER

Erziehungspartnerschaft mit den Eltern

Mit jedem Kind kommt eine Familie in den Kindergarten.

Zusammenarbeit

Unser Kindergarten ist eine familienergänzende und - unterstützende Einrichtung. Dabei steht die ganzheitliche Entwicklung und Entfaltung der Kinder im Mittelpunkt unserer Aufgabe. Eine vertrauensvolle, partnerschaftliche und intensive Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kindergartenteam ist die beste Basis dafür.

Wir freuen uns, wenn Eltern unseren Alltag bereichern und mitgestalten. Durch gemeinsame Gartenarbeit, Kochen und Backen mit den Kindern, Musizieren und Tanzen, Ausflüge begleiten … auch die Kinder sind begeistert, wenn ihre Eltern im Kindergarten mitwirken.

Richtig Zusammenarbeiten heißt für uns:

  • Offenheit, Vertrauen und Geduld – Eltern dürfen eine größtmögliche Transparenz über Inhalte und Ziele unserer Arbeit erwarten.
  • Zeit und Interesse für einen regelmäßigen Austausch - ein guter Informationsfluss von beiden Seiten ist wichtig.
  • Interesse an unserer Arbeit, den Themen in der Gruppe.
  • Einen wertschätzender und achtungsvollen Umgang miteinander - dies läßt auch Konflikte konstruktiv bewältigen.
  • Aufmerksames, eigenverantwortliches Einholen von Informationen( Pinnwand, Elternbriefe, Aushänge. Litfasssäule, Elternbeiratswand).

Angebote und Formen der Zusammenarbeit sind:

  • Elterngespräche (Tür und Angelgespräche, vereinbarte Gesprächszeiten in Ruhe, mindestens ein Elterngespräch/Jahr)
  • regelmäßige Elternbriefe (Informationsabend für neue Eltern, Themenabende gruppenintern oder mit Referent/in für alle Eltern)
  • Informationen an der Gruppenpinnwand und im Eingangsbereich
  • jährliche, schriftliche Befragung der Eltern (persönliche Bewertung des vergangenen Kindergartenjahres)
  • gemeinsame Ausflüge, Aktionen und Feste
  • Beteiligung von Eltern bei Projekttagen oder anderen Angeboten
  • Hospitationen d.h. Eltern können jederzeit in der Gruppe einen Vormittag miterleben

"Wenn du ein Schiff bauen willst, dann stell nicht nur Hammer, Werkzeug und Holz zur Verfügung sondern wecke auch die Sehnsucht nach dem weiten Meer."

nach Antonie de Saint-Exupery

Sprachrohr der Eltern:

Der Elternbeirat

Unter allen Eltern wird jedes Jahr der Elternbeirat gewählt. Die Hauptaufgabe des Elternbeirats besteht darin, die Kommunikation und den Informationsfluss zu fördern. Zum einen zwischen Eltern und Kindergarten und zum anderen, unter den Eltern. Er vermittelt, was der Kindergarten für die Kinder und somit auch für die Eltern leistet. Wir hoffen so, eine rege Teilnahme und Mithilfe der Eltern zu gewinnen. Der Elternbeirat setzt sich für die Belange und Ideen der Eltern bezüglich des Kindergartengeschehens ein. Jede finanzielle Unterstützung kommt direkt unseren Kindern zugute.

Die Aufgaben des Elternbeirates

  • Bildungs- und Erziehungsarbeit unterstützen
  • Zusammenarbeit zwischen Träger, Kindergarten und Eltern fördern
  • Vermitteln zwischen Elternschaft, Kindergarten und Träger

Die Mitglieder des Elternbeirats

Wir als Elternbeirat freuen uns sehr darüber, dass wir mit unseren Kindern, den Eltern und den Erzieherinnen gemeinsam unterwegs sein können. Wir verstehen uns als ein positives Bindeglied zwischen Träger, Team des Kindergartens und den Eltern.

1. Vorsitzende, Bettina Rauch

2. Vorsitzender, Benjamin Herzog

Schriftführerin, Manuela Kunze

Kassier, Marco Steinmetz

Ansgar Pernice, Sarah Thissen, Femke Hardt, Lisa Necker, Christine Döhring, Katalin Sztascsak, Rabea Tschamler

Kooperation und Vernetzung

Im Interesse der Kinder und mit Einverständnis der Eltern stehen wir im Kontakt mit Frühförderstellen, Ergotherapeuten, Kinderärzten und anderen Fachdiensten.

Eine regelmäßige Kooperation findet mit der örtlichen Verbandschule statt. In Form von gegenseitigen Hospitationen, einem jährlichem Treffen von Grundschullehrern und örtlichen Kindergärten sowie Schulbesuche für die Vorschulkinder.

Mehrmals im Jahr besuchen wir das Seniorenheim, und je nach aktuellem Projekt verschiedene Betriebe wie: Bäckerei, Obstpresse, Zentrum für Umwelt und Kultur, Apotheke, Zahnarzt und ähnliche interessante Einrichtungen oder Firmen.

Vernetzung mit Fachdiensten

Nach §8a SGB sind wir bei Verdacht der Kindeswohlgefährdung zur Stärkung eines aktiven und präventiven Schutzes des Kindes dazu verpflichtet, auch ohne Zustimmung der Eltern, uns an das Jugendamt zu wenden (§45 Abs. 2 Nr. 3 SGB VIII).

Es ist unsere Pflicht, regelmäßig Beobachtungen und Dokumentationen über jedes Kind zu führen. Der jeweilige Entwicklungsstand und das Wohlergehen werden gruppenintern und gegebenenfalls im Team besprochen.

In (den regelmäßigen) Entwicklungsgesprächen tauschen wir uns mit den Eltern über die Beobachtungen und Ergebnissen aus.

Bei spezifischen Lern- und Unterstützungsbedarf können verschiedene Fachdienste mit dem Einverständnis der Eltern/Erziehungsberechtigten hinzugezogen werden.